B2B · Stand: Juli 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen AI Maiworm, Inh. Nils Maiworm, Schöntaler Weg 20, 58809 Neuenrade (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmen im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Bereitstellung des KI-Telefonassistenten und zugehöriger Leistungen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, soweit der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Der Anbieter stellt dem Kunden einen KI-gestützten Telefonassistenten als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung. Der Assistent nimmt eingehende Anrufe entgegen, führt strukturierte Dialoge und übermittelt Zusammenfassungen per E-Mail. Die konkreten Leistungen ergeben sich aus dem gebuchten Tarif (Starter, Pro, Enterprise) sowie aus der individuellen Auftragsbestätigung.
Vor Beginn eines kostenpflichtigen Abonnements erhält der Kunde in der Regel eine unverbindliche Testphase von bis zu 14 Tagen. Während der Testphase kann der Kunde den Dienst ohne Zahlungsverpflichtung nutzen und ohne Angabe von Gründen absehen. Die genauen Konditionen werden individuell vereinbart.
Der Vertrag kommt durch Auftragsbestätigung des Anbieters in Textform oder durch erste tatsächliche Bereitstellung der Leistung nach der Testphase zustande. Der Kunde wählt bei Vertragsschluss eine Laufzeit von wahlweise 6, 12 oder 24 Monaten. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit oder eines Verlängerungszeitraums in Textform gekündigt wird.
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vergütung ist monatlich im Voraus fällig und wird per SEPA-Lastschrift oder Überweisung eingezogen. Zahlungsverzug berechtigt den Anbieter zur vorübergehenden Aussetzung der Leistung nach vorheriger Ankündigung.
Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Informationen (Öffnungszeiten, Behandlungsangebote, Kontaktdaten) korrekt und aktuell sind. Der Kunde ist verpflichtet, die für den Betrieb erforderlichen Rufnummern-Weiterleitungen einzurichten und die datenschutzrechtlichen Vorgaben gegenüber seinen Patienten einzuhalten (insb. Information nach Art. 13 DSGVO, Auftragsverarbeitung).
Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99 % im Jahresmittel. Ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartungsarbeiten sowie Ausfälle, die auf Störungen der Telefon- oder Internetinfrastruktur, höhere Gewalt oder Störungen bei Drittanbietern zurückzuführen sind.
Der KI-Telefonassistent basiert auf maschinellem Lernen und Sprachmodellen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder juristische Verbindlichkeit der vom Assistenten gegebenen Antworten. Der Assistent ersetzt insbesondere keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Der Kunde ist verpflichtet, wichtige Auskünfte gegenüber Patienten durch qualifiziertes Personal zu überprüfen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung ist der Höhe nach auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten gezahlten Nettoentgelte begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, entgangene Aufträge, Datenverlust oder mittelbare Schäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten der Anrufer im Auftrag des Kunden. Die Parteien schließen hierzu einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich innerhalb der EU bzw. auf Grundlage geeigneter Garantien.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen, sofern dies aus triftigen Gründen (z. B. Rechtsprechung, technische Entwicklungen) erforderlich ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen, gelten die Änderungen als akzeptiert.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.